Rezept: Müsliriegel

Guten Morgen, guten tag, guten Abend und gute Nacht!

Da es hier gerade ganz dezent köstiglich riecht, denk ich mir, ich teile mit euch gleich einmal ein Rezept, das ich heute zum ersten Mal seit – lass mich nachdenken – Jahren wieder einmal gemacht habe. In meinem organisierten Chaos von ausgedruckten und handschriftlichen Rezepten sprang mir eines entgegen, das ich vor einiger Zeit gesucht hatte: Müsliriegel!

Ich liebe Müsliriegel, allerdings habe ich bisher nur im Ausland welche entdeckt, die mir auch wirklich schmecken. Entweder zu zuckerlastig, mit (ja, unvorstellbar, aber in dem Punkt wahr) zu viel Schokolade, oder mit einer eigenartigen Konsistenz. Vor allem die in normalen Supermärkten erhältlichen Fruchtgatschriegel sind nicht echt meines, und schokoüberzogene Müsliriegel fallen dann auch eher in Richtung Süßigkeit denn in Richtung „Snack“.

Langer Rede kurzer Sinn – ich musste diese mal wieder ausprobieren, und wenn mein Ofen sie nicht ein wenig zu karbonisiert hätte, wären sie für mich ideal.

Müsliriegel

Zutaten:

  • 80g Mandeln, ungesalzen
  • 60g Pistazien, geschält und ungesalzen
  • 50g Dinkelflocken
  • 150g Haferflocken
  • 50g getrocknete Beerenmischung
  • 50g Kokosraspeln
  • 50g Schokoladen-Chips (oder auch „Tropfen“, „Drops“, etc. – die man auch für Chocolate-Chip-Cookies verwendet)
  • 50g Butter
  • 80g brauner Zucker
  • 20g Vanillezucker
  • 50g Honig
  • Etwas Salz

Zubereitung:

Rohr auf 160°C vorheizen. Eine Backform, die ca. ¾ so groß wie ein handelsübliches Backblech ist, mit Backpapier auslegen. Es geht natürlich auch ein normales Backblech, das wird dann aber nicht ganz voll.

Mandeln und Pistazien grob hacken, und mit den Getreideflocken, den Kokosraspeln, den Beeren und den Schokotropfen vermischen, etwas salzen.

Die Butter, die beiden Zuckersorten und den Honig in einem Topf erhitzen und kurz bei leichter bis mittlerer Hitze köcheln lassen. (Vorsicht, das geht dann recht fix, dass es zu karamellig wird und angebrannt schmeckt, bzw. Dann sehr harte Riegel ergibt!)

Die Zucker-Butter-Mischung über die trockenen Zutaten gießen und sehr gut vermischen. Anschließend die Masse in die Backform leeren und gut fest andrücken.

Und ab in den Ofen! Ich hatte sie, wie in meinem alten Rezept angegeben, 20 Minuten drinnen. Ich empfehle aber eher zwischen 15-20 Minuten, oder wenn es anfängt so richtig fein nach Kokos und geröstetem Getreide zu riechen.

Die Backform aus dem Rohr nehmen und gut abkühlen lassen. Ihr könnt den Block dann in beliebige Formen schneiden und trocken ca 1-2 Wochen aufheben aufheben oder gleich alle 5 Minuten ein Stückchen runterbröseln und mampfen.

Das Rezept ist an und für sich sehr wandelbar. Statt Mandeln und den Pistazien könnt ihr auch Haselnüsse, Walnüsse, Pecanüsse, etc… verwenden. Die Mengenangabe sollte nur stimmen. Genauso könnt ihr auch die Getreideflocken tauschen, wenn ihr z.B. nur Haferflocken verwenden wollt, oder das Rezept als „Restlverwertung“ verwendet. Auch können die Beeren mit Rosinen, Cranberries, etc. ersetzt werden.

Mahlzeit!

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