Hartelijke welkom

hieß es letzte Woche am Weissensee in Kärnten. Vier Tage Urlaub sollten es noch sein, im Jänner – Winterurlaub, in dem ich eigentlich Skilanglauf lernen wollte, ein bisschen Eislaufen vielleicht, und wenns nicht zu weiß würde, dann auch laufen.  Weiterlesen Hartelijke welkom

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Das Honigsemmerl am Achensee: to be or not to be?

Das Tiroler Bergpanorama rund um Pertisau, das sich uns normalerweise in der Früh bieten sollte, war weg. Einfach weg. Okay, vermutlich war es noch da, aber es hatte sich gut hinter grauen Zuckerwattewolken versteckt, die verdächtig nass wirkten. Hie und da konnte man Wald in der Ferne erahnen, der auf einen Berg gepickt worden sein dürfte. Aber das waren eher Mutmaßungen, in Kombination mit dem Wissen um die Geographie rund um den Achensee, dank des vorangegangenen Aufenthalt in Pertisau. Nein, nein, heute hätte man auch einfach die Berge stehlen können, so tief wabberten die Wolkenwände. Kalte Wolkenwände; um nicht zu sagen, Wolkenberge, höhöhö… Weiterlesen Das Honigsemmerl am Achensee: to be or not to be?

Speck und Regenbogen

Die lauffreien Tage mehrten sich, und die Zahl der Tage, die ich noch bis zum Achenseelauf habe, sind auf poplige zwei zusammengeschrumpelt. Die Schuhe hatte ich sehr seltengeschnürt im letzten Monat, vom letzten 6 Kilometer-Lauf hatte ich am nächsten Tag Muskelkater, und heute beim Spazierengehen fiel mir auf, dass meine Beine unglaublich schwer und langsam sind – alles vom Kopf? Ist die Kondi so schnell schon wieder weg? Und, woher hat mein Körper plötzlich so viel Pudding, dass er meine Spenckel dadurch ersetzen kann? Weiterlesen Speck und Regenbogen

Düstere Läufergedanken und sonniges Läufchen in Bad Ischl

Once upon a time, there was a lovely princess… naja, so, oder so ähnlich fangen einige Drachen- und Hexendezimierende Märchen an. Ich weiß nicht, wie ich mein Märchen vom Laufen erzählen soll, geschweigedem überhaupt mal anfangen. Weiterlesen Düstere Läufergedanken und sonniges Läufchen in Bad Ischl

Späheinsatz in Pertisau/Tirol

Am anderen Ende von Österreich – zumindest gefühlt – findet Anfang September der Achenseelauf statt. 23 Kilometer rund um den See, mit rund 170 Höhenmetern, die auf den letzten 6 Kilometern geballt auf steinigem Trailgelände den letzten Saft aus den Beinen pressen. Und ich dabei… also, so ists zumindest geplant. Der Trailhöhenmetersterbabschnitt hat mich immer skeptischer werden lassen, was mich auf die Idee gebracht hat, doch einfach vorzeitig schon einmal nach Tirol zu fahren, und die Strecke mal abzugehen. Ein bisschen Urlaub und Rauskommen war zudem genau das Richtige derzeit. Weiterlesen Späheinsatz in Pertisau/Tirol

Nur ein kurzes Läufchen… im Hyde Park

Die Uhr zeigt 5:30 in blinkenden Ziffern. Der Saft geht dem Wecker bald aus, lässt sich an der Akkuanzeige feststellen. Der Vorhang ist nicht ganz geschlossen, sodass ein Lichtstreifen genau auf mein Geischt fällt und mich blinzelnd dazu verleitet, mich einfach umzudrehen, die Decke über den Kopf zu ziehen und weiter zu schlunzen. Weiterlesen Nur ein kurzes Läufchen… im Hyde Park

Statusbericht: erschöpft aber lebendig geborgen – Zurück in Wien

Zuerst ein paar Tage in Halb-Quarantäne in der Toskana, aber die brachte wohl nichts… es brach aus… die schwarze Krankheit.. also, was is da wohl naheliegend? Exakt! Abschiebung nach Leipzig… Weiterlesen Statusbericht: erschöpft aber lebendig geborgen – Zurück in Wien

Alternativer Wecker und Puddingbeine

Beim tiefen Einatmen das Gefühl zu haben, die Lunge bis in die Spitzen mit frischer Luft zu füllen, die Atemhilfsmuskulatur rund um den Brustkorb zu spüren, Beine und Popsch erinnern von der Konsistenz an festeren Vanillepudding/Crème brûlée und man ist herrlich leer im Kopf. Der Rücken entspannt, die Arme baumelig – gerade noch so viel Spannung den heißen Tee nicht über den Schoss kippen zu lassen. Weiterlesen Alternativer Wecker und Puddingbeine

Quarantäne in der Toskana

Heute, und vermutlich auch beim nächsten, oder gar übernächsten Mal, ein Bericht aus einem anderen Ländle. Seit Freitag, bin ich in Quarantäne, die noch in etwa zehn Tage andauert. Die Aussiedelung ging nach Italien, genauer gesagt Buggiano, das sich in der Nähe von Montecatini Terme auf einem Hügel, Berg, was auch immer, zwischen die Olivenhaine geschummelt hat. Weiterlesen Quarantäne in der Toskana