Hartelijke welkom

hieß es letzte Woche am Weissensee in Kärnten. Vier Tage Urlaub sollten es noch sein, im Jänner – Winterurlaub, in dem ich eigentlich Skilanglauf lernen wollte, ein bisschen Eislaufen vielleicht, und wenns nicht zu weiß würde, dann auch laufen.  Weiterlesen Hartelijke welkom

Auf, ihr faulen Säcke!

Kulisse: ein Friedhof bei Nacht; die meisten Grabsteine sehen verwittert aus, manche stehen schief, andere sind bereits durch den Wind nach vorne oder hinten gekippt; die Gräber sind nur spärlich mit Blumen geschmückt; auf einzelnen steinernen Grabplatten trotzen vertrocknete Trauerkränze der Witterung; brennende Kerzen sucht man vergeblich Weiterlesen Auf, ihr faulen Säcke!

Beat the Blerch 2015

Fotos mit einem Sasquash a.k.a. Bigfoot „zu Deutsch“; riesige Schaumkugeln, die sich als Läufer enttarnen, die sich in „the Blerch“-Kostüme geworfen haben; the Oatmeal, der höchstpersönlich mitrennt; Kuchen, Süßigkeiten, Sofas, die am Streckenrand aufgebaut sind… und ähnliche nette angekündigte Überraschungen erwarteten einige hunderte Läufer in den U.S., wo unter anderem letztes Wochenende „Beat the Blerch“-Läufe veranstaltet wurden. Mit herrlichen goodie bags. Weit, weit weg in den vereinigten Staaten Amerikas. So viel Kuchen. So viel Nutella. Bigfoot. The Blerch! Weit, weit, weeeiiiit weg… Mitmachen daher ausgeschlossen… oder doch nicht?

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Frühstück während des langen Laufs – Insekten oder Gel?

Ich pflege nüchtern zu laufen. Vielleicht ein bisschen Apfelsaft und Wasser vorher, oder ein Stückchen Banane, wenn es lange sein soll. Gestern habe ich bei einem langen Lauf einmal getestet, was ein Energie-Gel in meinem Magen anrichtet. Bisher war ich gel-jungfräulich, ich wusste nicht einmal, wie das Zeug schmeckt, oder welche Konsistenz es hat. Also, eingesteckt, und los! Weiterlesen Frühstück während des langen Laufs – Insekten oder Gel?

Späheinsatz in Pertisau/Tirol

Am anderen Ende von Österreich – zumindest gefühlt – findet Anfang September der Achenseelauf statt. 23 Kilometer rund um den See, mit rund 170 Höhenmetern, die auf den letzten 6 Kilometern geballt auf steinigem Trailgelände den letzten Saft aus den Beinen pressen. Und ich dabei… also, so ists zumindest geplant. Der Trailhöhenmetersterbabschnitt hat mich immer skeptischer werden lassen, was mich auf die Idee gebracht hat, doch einfach vorzeitig schon einmal nach Tirol zu fahren, und die Strecke mal abzugehen. Ein bisschen Urlaub und Rauskommen war zudem genau das Richtige derzeit. Weiterlesen Späheinsatz in Pertisau/Tirol

Nur ein kurzes Läufchen… im Hyde Park

Die Uhr zeigt 5:30 in blinkenden Ziffern. Der Saft geht dem Wecker bald aus, lässt sich an der Akkuanzeige feststellen. Der Vorhang ist nicht ganz geschlossen, sodass ein Lichtstreifen genau auf mein Geischt fällt und mich blinzelnd dazu verleitet, mich einfach umzudrehen, die Decke über den Kopf zu ziehen und weiter zu schlunzen. Weiterlesen Nur ein kurzes Läufchen… im Hyde Park

Mondseelauf 2015: Damn, you’re hot!

Man merke sich: einen 10K zu laufen, wenn man eine mehrtägige, bisweilen heftige, Magendarmverstimmung weitestgehend hinter sich hat, und das Training hauptsächlich in unmittelbarer Nahumgebung des porzellanernen Throns stattgefunden hat, macht nur bedingt Laune. Und wenn dann noch kein einzig Blättelein aufzufinden ist, auf der Strecke, dann wirds eine mentale Herausforderung… aber von Anfang an… Weiterlesen Mondseelauf 2015: Damn, you’re hot!

Letztes Galloppeln vor dem Frauenlauf

Wie gut das tut, durch den Wald wobbeln und auf den Streckenabschnitten zwischen Feldern Sonne tanken. Blauer Himmel, ein paar freche Wolkerl und dann einfach nur die Sonne auf der Haut spüren und ihre Wärme unter den Kleidern. Weiterlesen Letztes Galloppeln vor dem Frauenlauf

Alternativer Wecker und Puddingbeine

Beim tiefen Einatmen das Gefühl zu haben, die Lunge bis in die Spitzen mit frischer Luft zu füllen, die Atemhilfsmuskulatur rund um den Brustkorb zu spüren, Beine und Popsch erinnern von der Konsistenz an festeren Vanillepudding/Crème brûlée und man ist herrlich leer im Kopf. Der Rücken entspannt, die Arme baumelig – gerade noch so viel Spannung den heißen Tee nicht über den Schoss kippen zu lassen. Weiterlesen Alternativer Wecker und Puddingbeine